• Titel: Die Grablegen der Wettiner : Repräsentation im Zeitalter der Reformation
  • Urheber: Seher, Sophie [ VerfasserIn ]
  • Beteiligt: Wettiner Familie [ Erwähnte Person ]
  • Körperschaften: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Philosophische Fakultät ; quartus-Verlag
  • Erschienen: Bucha bei Jena : quartus-Verlag, [2016]
    © 2016
  • Ausgabe: 1. Auflage
  • zugleich Hochschulschrift: Dissertation Friedrich-Schiller-Universität Jena 2011
  • Enthalten in:
  • Zählung: 3600
  • Umfang: 556 Seiten, Illustrationen, 23 cm x 16.3 cm
  • ISBN: 3943768694; 9783943768695; 9783936455695
  • Sprache: Deutsch
  • Schlagwörter: Wettin, House of ; II Herzog von Sachsen 1529-1595 Johann Friedrich ; St. Moriz (Church : Coburg, Germany) ; Erzählende Literatur ; Hochschulschrift ; Wettiner Familie ; Grabmal ; Herrschaft ; Repräsentation ; Geschichte 1400-1650 ; Geschichte ; Grab ; Tombs ; History ; 16th century ; 17th century ; Germany ; Coburg
  • RVK-Notation: NR 6470 : Einzelbeiträge
    LK 79693 : Neuzeit (-1800)
    NZ 11560 : Allgemeines
  • Beschreibung: Ausgangspunkt für das vorliegende Buch war die Frage, was nach dem Tod eines Menschen von diesem in Erinnerung bleibt. Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit steuert das Grabmal diese Erinnerung. Es entwirft ein Bild des Verstorbenen und seiner Familie im Gesellschaftsgefüge seiner Zeit. Aber was sagt dies über die reale Person aus, an deren Leben das Grabmal erinnert? Die Autorin geht solchen Fragen am Beispiel der Grablegen der Wettiner im Zeitalter der Reformation nach. Das Buch beleuchtet an Hand von fünf Grablegen (Meissen, Wittenberg, Freiberg, Weimar und Coburg), wie die Familie ihren eigenen Machtanspruch mittels der Gräber ihrer Ahnen visualisiert und durchsetzt
  • Inhalt: Vorwort -- Einführung -- Gegenstand und Methode -- Forschungsstand -- Die Wettiner in ihrem Herrschaftsraum -- Der Aufstieg der Wettiner bis zur Erlangung der Kurwürde 1423 -- Die Fürstenkapelle im Meissner Dom -- Die Leipziger Hauptteilung 1485 und ihre Konsequenzen -- Die Wittenberger Schlosskirche und die Georgskapelle -- Der Schmalkaldische Krieg und der Übergang der Kur an die Albertiner -- Das Moritzmonument im Freiberger Dom und St. Peter und Paul zu Weimar -- Die Grumbachschen Händel und ihre Folgen -- Die Morizkirche in Coburg und der Freiberger Memorialchor -- Repräsentation als Methode der Herrschaftslegitimation -- Die Legitimationsstrategien des Adels im 16. Jahrhundert -- Traditionelle Herrschaft und Legitimationszweifel -- Die Reformation und ihre gesellschaftlichen Folgen -- Legitimationsstrategie Genealogie -- Lutherische Herrschaftslegitimation -- Die persönliche Herrschahslegitimation -- Die Repräsentation als Methode der Legitimation -- Die Funktionsweise der Repräsentation -- Die Repräsentation adeliger Herrschaft im Kirchenraum -- Die Familiengrablege -- Der Tod des Herrschers -- Die Funktion des Grabmals -- Die Situierung der Grablege -- Die Repräsentation am Grabmal -- Vergleichende Analyse von Einzelgräbern Anhand Konstanter Repräsentationsmedien -- Bildnis -- Das Bildnis als stellvertretender Körper -- Das Bildnis auf bronzenen Grabplatten -- Die Betonung des Standeskörpers -- Der ritterliche Herzog -- Die tugendhafte Frau -- Das unschuldige Kind -- Die Repräsentation des Amtskörpers : Die Wettiner als Kurfürsten -- Die Betonung des natürlichen Körpers -- Das Bildnis an Wandgrabdenkmälern -- Das Einzelwandgrabdenkmal -- Das Familienwandgrabdenkmal -- Fazit -- Wappen -- Die Entwicklung des Wappens zum abbreviierten Bildnis -- Wappensysteme an Grabmälern -- Vollwappen -- Raumkonstituierende Wappensysteme -- Allianzwappen -- Genealogische Wappensysteme : Ahnenproben -- Fazit -- Grabinschriften -- Die Entwicklung des Formulars bei Grabplatten -- Die speziellen Formulare der Weimarer Bildnis- und Inschriftengrabplatten -- Die Inschriften am Freigrab von Kurfürst Moritz -- Die Formulare auf Inschriftenepitaphen und Wandgrabdenkmälern -- Stiftungsinschriften -- Der Wahlspruch als persönliches Zeichen -- Fazit -- Die ikonographischen Programme der Grabmäler -- Die Grabplatten -- Die Wandgrabdenkmäler -- Figürliche Szenen -- Narrative Programme in der Hauptachse -- Argumentative Programme in der Hauptachse -- Narrative und argumentative Nebenszenen -- Einzelfiguren -- Allegorien -- Allegorien der Zeit -- Tugenden -- Fazit -- Vergleichende Analyse der Grablegen -- Formale Rezeption zwischen den Grablegen -- Die Grabplatten -- Die Entwicklung des wettinischen Grabplattentypus -- Die albertinische Rezeption in Freiberg -- Die ernestinischen Grabplatten -- Wittenberg -- Weimar -- Coburg -- Die Wandgrabdenkmäler -- Von der Aufrichtung der Grabplatte zu den Wittenberger Wandgrabdenkmälern -- Die Weiterentwicklung in Weimar und Coburg -- Die Freiberger Wandgrabdenkmäler -- DieTumben -- Die Entwicklung der Tumbentradition des wettinischen Geschlechts -- Klosterkonvente als Auftraggeber fürstlicher Grabmäler -- Die Übernahme der Tumbentradition durch die Wettiner -- Die Tumba Friedrichs I. in Meissen : Gründungsobjekt der wettinischen Kurfürsten -- Die Tumba Johann Friedrichs I. in Weimar : Kontinuität und ihre Möglichkeiten -- Die Tumba Johann Friedrichs II. in Coburg : Kontinuität im Wandel -- Das Freigrab Moritzens in Freiberg : Gründungsobjekt der albertinischen Kurfürsten -- Fazit -- Vergleich der Raumkonzeptionen -- Die Besetzung des Kirchenraums mit Grablegen -- Die wettinische Tradition der Westkapellen -- Meissen -- Magdeburg -- Wittenberg -- Die Georgskapelle in Meissen -- Die Besetzung des Chores als Grablege -- Wittenberg -- Freiberg -- Weimar -- Coburg -- Die Gesamtkonzeptionen der Grablegen -- Meissen, Fürstenkapelle -- Wittenberg -- Meissen, Georgskapelle -- Weimar -- Freiberg -- Coburg -- Fazit -- Schluss : das Herrschaftliche Selbstverständnis der Wettiner Zwischen Dynastischer und Individueller Repräsentation -- Wettinische Stammtafeln -- Inschriftenverzeichnis -- Abbildungen -- Literaturverzeichnis -- Register -- Abbildungsnachweis
    Ausgangspunkt für das vorliegende Buch war die Frage, was nach dem Tod eines Menschen von diesem in Erinnerung bleibt. Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit steuert das Grabmal diese Erinnerung. Es entwirft ein Bild des Verstorbenen und seiner Familie im Gesellschaftsgefüge seiner Zeit. Aber was sagt dies über die reale Person aus, an deren Leben das Grabmal erinnert? Die Autorin geht solchen Fragen am Beispiel der Grablegen der Wettiner im Zeitalter der Reformation nach. Das Buch beleuchtet an Hand von fünf Grablegen (Meissen, Wittenberg, Freiberg, Weimar und Coburg), wie die Familie ihren eigenen Machtanspruch mittels der Gräber ihrer Ahnen visualisiert und durchsetzt
  • Kommentar: Literaturverzeichnis: Seite 501-544
  • Medientyp: Buch
  • Datenquelle: SLUB , Bibliographie Cranach